Emina Huduti im Workshop

Bildung beginnt nicht mit Wissen.
Sie beginnt mit Begegnung.

Ich bringe echte Fragen bundesweit in Schulklassen — über Identität, Zugehörigkeit und das, was bleibt, wenn alles wegfällt. Nicht aus Theorie.

Aus gelebter Erfahrung.

„Zwei Götter, zwei Kriege, keine Heimat"

Alles, was ich heute tue, kommt aus dem, was ich erlebt habe. Nicht aus Büchern.

Emina Huduti
Warum diese Initiative

Weil die Frage nach Zugehörigkeit nicht im Lehrplan steht

In Deutschland leben heute mehr als 20 Millionen Menschen mit Migrationsgeschichte. Viele davon sind jung — aufgewachsen zwischen zwei Sprachen, zwei Welten, zwei Versionen von sich selbst.

Die Schule gibt ihnen Mathe, Deutsch, Geschichte. Aber selten einen Raum für die Frage, die sie wirklich beschäftigt: Wo gehöre ich hin?

Das ist die Lücke, in die diese Initiative stößt.

„Ich war jahrelang in deutschen Schulen und niemand hat mich je gefragt, wer ich bin. Nicht wirklich."

Emina Huduti

"Heute durften wir Besuch von der lieben Emina Huduti – Zeitzeugin, Bildungsreferentin und Autorin – an unserer Schule begrüßen. In ihrem Workshop hat sie unsere Schülerinnen und Schüler für Themen wie Demokratie, Vielfalt und gesellschaftliches Miteinander sensibilisiert. Auch persönliche Fluchterfahrungen, Fragen von Identität und ihre Perspektive als Zeitzeugin haben den Workshop besonders eindrücklich gemacht – nahbar, ehrlich und mit Einblicken, die zum Nachdenken angeregt haben. Solche Begegnungen bleiben im Kopf und wirken nach. Danke dir für deine wichtige Arbeit und deinen Besuch."

Lehrerin Nurcan Yilmaz Brunnen-Realschule Stuttgart

"Es war beeindruckend, wie Emina eine emotionale Nähe – vor allem zwischen den Schülerinnen und ihr – geschaffen hat. Es war spürbar, dass die Schülerinnen und Schüler durch ihre Lebensgeschichte auf sich selbst geblickt und die eigene Lebensführung reflektieren konnten."

Lehrer Alan Ates Oranienschule Gymnasium Wiesbaden

"Die eigene Lebensgeschichte von Emina Huduti war sehr lebensnah – eine tolle Buchvorstellung. Dankbarkeit, dass man in Sicherheit lebt, und die Erkenntnis, Flüchtlinge mit denselben Augen zu sehen."

Rückmeldung einer Schülerin Realschule am Goldberg
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Schülerinnen und Schüler in Deutschland hat einen Migrationshintergrund — Tendenz steigend.

116 Mio.

Menschen weltweit sind aktuell auf der Flucht — so viele wie nie zuvor in der Geschichte.

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Pflichtfächer im deutschen Schulsystem, die sich mit Identitätsfindung und Zugehörigkeit befassen.

Das ist keine Randgruppe. Das sind Jugendliche.

Das ist die Gesellschaft von morgen.

Für das Verstehen. Für die Zugehörigkeit. Für eine Gesellschaft, die zusammenhält.

Für wen

Wer von diesem Workshop profitiert

Schülerinnen und Schüler

Besonders wirkungsvoll für Klassen mit heterogener Zusammensetzung. Für Jugendliche, die das Gefühl kennen, zwischen Welten zu stehen — und für die, die dieses Gefühl nicht kennen. Denn Zugehörigkeit verstehen bedeutet auch: die Perspektive des anderen einnehmen können. Der Workshop gibt allen einen Raum, den der Lehrplan nicht bietet.

Schulen mit Diversitätsprofil

Für Schulen, die Demokratiebildung und interkulturelle Kompetenz nicht nur als Pflicht, sondern als Haltung verstehen. Ob Gymnasium, Gesamtschule oder Berufsschule — der Workshop ist direkt anschlussfähig an aktuelle Lehrpläne und an Projekttage zu Vielfalt, Demokratie und politischer Bildung.

Projekttage & Bildungsformate

Als eigenständiger Block oder eingebettet in bestehende Projekttage. Auch buchbar über Förderprogramme wie Partnerschaft für Demokratie, Landeszentrale für politische Bildung und kommunale Integrationsbeauftragte — bundesweit.

Außerschulische Träger

Jugendarbeit, Jugendmigrationsdienste, Integrationsarbeit, Volkshochschulen, zivilgesellschaftliche Institutionen — der Workshop funktioniert überall dort, wo Jugendliche über sich selbst nachdenken dürfen. Unabhängig von Herkunft, Schule oder Stadtgröße.

Meine Haltung

Was diese Initiative von anderen unterscheidet

Aus Erfahrung, nicht aus Theorie

Ich spreche nicht über Flucht und Migration, ich habe sie erlebt. Das macht den Unterschied im Raum.

Gegen den erhobenen Zeigefinger

Kein Schuld-Diskurs, kein Mitleid. Sondern ehrliche Begegnung auf Augenhöhe — das ist, was wirkt.

Keine fertigen Antworten

Ich bringe Fragen, keine Lösungen. Schülerinnen und Schüler sollen selbst denken, nicht nachsprechen.

Formal verankert

Akkreditiert durch die Hessische Lehrkräfteakademie (HLbG §65). Fortbildungspunkte für Lehrkräfte möglich.

*Zusatzqualifikationen: Traumapädagogik; Traumatisierte Kinder verstehen: Unfall, Flucht und Krieg (Pädiko Akademie); Rechtsextremismusprävention (Cultures Interactive e.V.)